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SINE.-Teilnehmer im Gespräch

Ralf S., 43 Jahre, seit eineinhalb Jahren trocken, hat gerade ein
SINE.-Berufspraktikum erfolgreich abgeschlossen.

Ralf S. im Gespräch

Herr S., Menschen mit Alkoholerkrankung können ihre Krankheit jahrzehntelang verbergen.

Ralf S.: Das ist ja das Fatale, vielen sieht man ihre Sucht nicht an. Das verführt noch mehr dazu, sich dem Alkoholismus zu widmen, ohne aufzufallen. Ich habe meine Abhängigkeit viele Jahre vor meiner Umwelt versteckt. Aber da macht man sich etwas vor. Ich habe mich selbst am meisten betrogen. So was nennt man Realitätsverlust.

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Herbert D., 50 Jahre, aus München.
Seit zwei Jahren ist er trocken und in Arbeit.

Herr D., welche Motivation hatten Sie mit dem Trinken aufzuhören?

Herbert D.: Als ich mit dem Entzug begann, war ich am Boden zerstört. Ich hatte keinen Lebenswillen mehr. Ich wollte nur noch weg von dem Dreckzeug. Ich wollte mit dem Trinken aufhören, weil ich meine Familie zugrunde richtete und im Job nichts mehr leisten konnte. Ich hatte massive gesundheitliche Probleme, psychische und körperliche.

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Frau G. betrachtet nachdenklich ein Bild

Frau G., 43 Jahre, ist gelernte Bürokauffrau und Mutter eines 12-jährigen Sohnes. Bei SINE. nimmt sie an der Frauengruppe teil.

Frau G., was hat Sie zum Trinken gebracht?

Frau G.: Ich bin eigentlich schon seit 20 Jahren alkoholkrank. In den Cliquen, mit denen ich als junge Frau zu tun hatte, war Trinken angesagt, garniert mit coolen Sprüchen wie den vom "Bier, das man mit Korn runterspülen muss". Ich war ziemlich orientierungslos, wusste nicht, was ich mit mir anfangen sollte. Ich habe getrunken, um meine Sorgen zu vergessen.

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